Kosten

3D-Druck Materialkosten: Was Sie wirklich ausgeben

Filament, Harz, Strom und Verschleiß: So berechnen Sie die echten Kosten pro Teil und kalkulieren Ihre Preise, ohne am Ende draufzuzahlen.

3D-Druck Materialkosten: Was Sie wirklich ausgeben

Der häufigste Anfängerfehler beim Verkauf von Druckteilen: nur auf den Preis der Filamentrolle zu schauen. Die tatsächlichen Kosten liegen deutlich höher.

Woraus sich die Kosten zusammensetzen

  • Material, das wirklich im Teil landet — nicht die ganze Rolle.
  • Strom: Leistung × Druckzeit × Preis pro kWh.
  • Abschreibung des Druckers pro Betriebsstunde.
  • Verbrauchsmaterial (Düsen, FEP-Folie, Druckplatte) und eine Rücklage für Fehldrucke.
  • Arbeitszeit für Vorbereitung und Nachbearbeitung.

Filament oder Harz, in der Praxis

Ein gleichmäßiges, hochwertiges Filament erspart Nacharbeit — und genau die frisst die Marge. Harz kostet pro Liter mehr und bringt zusätzliche Posten mit (Isopropanol, FEP-Folie), liefert dafür aber einen Detailgrad, den FDM nicht erreicht. Deshalb lassen sich Harz-Miniaturen mit höherer Marge verkaufen.

Der Posten, den fast alle vergessen

Die Fehlerquote. Wer mit 100 % Erfolg rechnet, kalkuliert zu niedrig. Ein realistischer Aufschlag von 5–10 % auf die Produktionskosten deckt misslungene Drucke ab, ohne dass Sie draufzahlen.

Rechnen Sie Ihr konkretes Teil durch — mit Ihren eigenen Preisen für Material und Strom: FDM-Rechner · Harz-Rechner. Beide erzeugen ein PDF-Angebot für Ihre Kundschaft.

Weiterlesen